So funktioniert das Immunsystem bei Erkältung

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Pausenlos muss sich unser Immunsystem gegen Bakterien und Viren zur Wehr setzen. Doch warum werden manche Menschen krank und andere nicht?

Ein starkes Immunsystem ist bei Erkältung von zentraler Bedeutung. Es erkennt schädliche Bakterien und Viren und schaltet sie aus. Somit macht ein geschwächtes Immunsystem den Körper nicht nur anfälliger für Erkältungen, auch die Dauer der Erkrankung verlängert sich deutlich. Starke Abwehrkräfte sind wichtig, wenn wir von einer Erkältung in die nächste schlittern. Auch Kinder, die sich in der Schule oder im Kindergarten ständig neu anstecken, profitieren von starken Abwehrkräften.

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Übertragung von Erkältungsviren

Zum einen gelangen Krankheitserreger über die Luft in den Körper. Das passiert, wenn der Nebenmann hustet oder niest. Zum anderen erfolgt die Übertragung, wenn wir z. B. Türklinken oder Einkaufwägen, die mit Keimen behaftet sind, angreifen.

Wie der Körper uns schützt

Keime aus der Luft treffen zunächst auf die Schleimhäute. Diese versuchen durch Schleimproduktion und mit ihren feinen Flimmerhärchen (Zilien) die Erreger wieder aus dem Körper zu befördern. Jedoch kann Kälte oder trockener Heizungsluft die Selbstreinigung der Atemwege stören.

Fress- und Killerzellen kämpfen an vorderster Front

Haben Erkältungsviren die Barriere der Schleimhäute überwunden, kommen Immunzellen zum Einsatz. Diese werden auch als Leukozyten (weiße Blutkörperchen) bezeichnet. Es gibt verschiedene Arten von weißen Blutkörperchen mit speziellen Aufgaben:

  • Die T-Zelle (T-Lymphozyten) ist eine Wächterzelle. Sie wartet auf Eindringlinge.
  • Die B-Zelle (B- Lymphozyten) ist eine Killerzelle, die Antikörper gegen den Eindringling bildet.
  • Die Fresszelle (Makrophagen)) frisst den Eindringling auf.

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Immunabwehr ist wichtig

Ist das Immunsystem geschwächt, können sich Erkältungsviren schnell vermehren. Das führt dann zu den typischen Erkältungssymptomen, wie Husten, Schnupfen und Fieber.

Je besser das Immunsystem, desto kürzer die Krankheitsdauer.

Auch bei einem intakten Immunsystem kann man eine Erkältung nicht immer verhindern. Jedoch nimmt seine Funktion Einfluss auf den Verlauf der Krankheit. Je besser das Immunsystem funktioniert, desto leichter sind die Beschwerden und desto kürzer ist die Krankheitsdauer.

Womit können wir unser Immunsystem unterstützen?

Zistrose (Cistus incanus)

Die Pflanze ist bereits seit dem 4. Jahrhundert vor Christus bekannt. Sie zählt zu den ältesten Heilpflanzen die dokumentiert wurden. Bei uns wurde das Naturheilmittel in den letzten Jahren wiederentdeckt.

Die Zistrose ist reich an Polyphenolen. Diese zählen zu den sekundären Pflanzenstoffe, die die Pflanze z.B. vor Fressfeinden schützen sollen. Darüber hinaus verhindern sie, dass Viren und Bakterien in die pflanzliche Zelle eindringen. In der volkstümlichen Medizin wir die Zistrose aufgrund der positiven Wirkung auf das Immunsystem v.a. bei Erkältungskrankheiten angewendet.

Zink und Vitamin C

Vitamin C und Zink werden wird für die Entwicklung und Kommunikation von Immunzellen benötigt. Zusätzlich schützen sie die Zellen vor oxidativem Stress. Dieser beeinflusst das Immunsystem negativ und ist mit zahlreichen Erkrankungen verbunden.

Vitamin D

Vitamin D ist ein fettlöslicher Nährstoff, der für die Gesundheit und Funktion Ihres Immunsystems unerlässlich ist. Es aktiviert Fresszellen gegen Krankheitserreger, wodurch die Immunantwort gefördert wird.

 

 

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