Heilpflanzen bei Blasenentzündung

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Alle, die eine Blasenentzündung schon einmal erlebt haben, erkennen die Anzeichen sofort: häufiger Harndrang, Brennen und Schmerzen beim Wasserlassen. Welche Heilkräuter helfen?

Die Ursache einer Blasenentzündung sind fast immer Darmbakterien, die durch die Harnwege in die Blase gelangen. Eine Blasenentzündung lässt sich gut behandeln und ist normalerweise zwar lästig, aber harmlos. Wer ständig leidet, kann seine „schwache“ Blase aber auch vorbeugend stärken.
Vorsicht ist dann geboten, wenn sie nicht rechtzeitig therapiert und verschleppt wird, da die Erreger dann über den Harnleiter ins Nierenbecken vordringen und dort eine Nierenbeckenentzündung auslösen können.

Wer bei einer unkomplizierten Blasenentzündung nicht gleich zur Antibiotikakeule greifen möchte, kann sich auch mit speziellen Heilkräutern und Hausmitteln helfen.

Wichtig ist: viel trinken!

Nur wenn die Harnwege ordentlich durchgespült werden, können auch Bakterien und Keime ausschwemmt werden.  In der Apotheke gibt es spezielle Tees, Tropfen oder Tabletten, die den Harnfluss steigern.

Die wichtigsten Heilpflanzen bei Nieren- und Blasenleiden:

Bärentraubenblätter desinfizieren den Harn.

Die Pflanze wird in Arzneitees und als Extrakt in diversen Präparaten verwendet. Der maßgebliche Inhaltstoff ist Arbutin. Dieser wirkt desinfizierend und hemmt das Wachstum von Bakterien.

Goldrutenkraut spült Harnwege durch

Schon in der Antike und im Mittelalter war die Goldrute als Heilpflanze bei Blasen- und Nierenleiden bekannt.
Die Inhaltstoffe der Goldrute regen die Niere dazu an, mehr Wasser auszuscheiden. Dadurch werden ableitenden Harnwege (also Harnleiter, Blase und Harnröhre) besser durchspült und Keime ausgeschwemmt.

Preiselbeerblätter bekämpfen Bakterien

Preiselbeerblätter enthalten ebenfalls Arbutin, das den Harn desinfiziert. Da sie aber im Vergleich zu Bärentraubenblätter besser schmecken, werden sie in der Volksmedizin bei Blasenentzündung gerne als Tee zubereitet.

Thymian, die Arzneipflanze 2006

Thymian wird nicht nur als Gewürz, sondern auch bei Husten und Bronchitis verwendet. Verantwortlich für die krampflösende Wirkung sind ätherische Öle (Thymol, Carvacrol). Darüber hinaus hat die Pflanze eine desinfizierende Wirkung und vermittelt ein Gefühl von Wärme. Gerade bei Blasenbeschwerden sind diese Eigenschaften erwünscht.

Heilpflanzen bei Blasenentzündungen kurz zusammengefasst:

Bei einer Blasenentzündung handelt es sich um eine Infektion der Harnwege mit Bakterien. Nicht immer sind Antibiotika zur Behandlung nötig.
In jedem Fall sollte man viel trinken, um Keime auszuschwemmen. Darüber hinaus hemmen bestimmte Arzneipflanzen als Tee das Wachstum von Bakterien. Gerne mischen wir nach Ihren Wünschen Ihren individuellen Blasentee aus Teedrogen in Arzneibuchqualität. Darüber hinaus gibt es Extrakte in Tropfen- oder Tablettenform die den Harnfluss anregen.
Dauert Ihre Blasenentzündung allerdings länger als 5 Tage oder tritt Blut im Harn auf, sollten Sie ärztlichen Rat in Anspruch nehmen.

 

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